Schulkonzept

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft und bedeuten deshalb
ihr wertvollstes Gut. In diesem Sinn möchten wir als Schule unseren Beitrag dazu leisten, jedem einzelnen Schüler auf seine Art Erfolge zu ermöglichen.


Präambel

Seit dem Ende des „Schulversuch Kooperative Gesamtschule Lütjenburg“ 1982 bestehen Haupt- und Realschule als eigenständige Schulen. Sie bilden heute zusammen mit dem Gymnasium das Hoffmann – von Fallsersleben – Schulzentrum Lütjenburg. Haupt- und Realschule hatten auch schon vor dem Schulversuch, der 1972 begann, ihre eigenständige Existenz.
Ab dem Schuljahr 2010/11 erfolgt der Zusammenschluss der Haupt- und Realschule zur Regionalschule, die dann als Offene Ganztagschule geführt wird. Zudem wird das Mittagessenangebot erweitert, da voraussichtlich im Dezember 2010 die  neue Mensa zur Verfügung stehen wird.

Der nachfolgende konzeptionelle Orientierungsrahmen soll im Laufe der nächsten Jahre in der Schulprogrammarbeit sowie der Unterrichts- und Erziehungspraxis evaluiert und konkretisiert werden.

Pädagogische Zielsetzung der Schule

Die zukünftige Regionalschule im Hoffmann – von – Fallersleben – Schulzentrum hat die Aufgabe auf der Basis der Lehrpläne und Bildungsstandards des Landes Schleswig- Holstein den Schülern* eine allgemeine Grundbildung zu vermitteln. Hierbei wird die Auseinandersetzung mit Kernproblemen gezielt gefördert und gefordert und Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen vermittelt. Auf diesen Grundlagen möchten wir die Schüler befähigen, ihr Leben zu gestalten und sich in Schule, Beruf und Gesellschaft aktiv zu beteiligen.

Daraus ergeben sich die nachfolgenden pä-dagogischen Schwerpunkte:

  • Wir wollen bei unseren Schülern den Leistungsgedanken stärken und den Leis-tungswillen erhöhen, so dass jeder Schüler seinem Begabungspotential entsprechend zu einem Schulabschluss geführt wird.
  • Wir wollen, dass jeder Schüler einen optimalen Einstieg in das Berufsleben erhält.
  • Wir wollen den Lernprozess weitgehend individualisieren und durch Lern- und Förderpläne unterstützen.
  • Wir wollen die Entwicklung der eigenen Kompetenzen durch eigenverantwortliches Arbeiten fördern.
  • Wir wollen, dass sich alle am Lernen beteiligten Personen mit dem Lernort Schule identifizieren.

Um die genannten Ziele zu realisieren, sollen die folgenden Grundsätze, die Maßstab unseres pädagogischen Handelns sind, auch weiterhin angewendet und gezielt weiterentwickelt werden:

  • Schaffung eines lernfreundlichen Klimas
  • Vielfalt der Methoden
  • Handlungsorientiertes Arbeiten
  • Fächerübergreifender Unterricht
  • Medienpädagogik
  • Individuelles Fördern und Fordern
  • Transparente Leistungserwartungen
  • Stärkung der Schülerpartizipation (Intensivierung der SV-Arbeit, Buslotsen, Konfliktlotsen, Hausaufgabenbetreuung…)
  • Zusammenarbeit der Schulleitung und des Kollegiums mit der Elternschaft

Schwerpunkte im Schulalltag

Die folgenden Aspekte sind bereits wesentliche Bestandteile des Schullebens:

  • Methodenlernen nach dem Modell der Realschule Enger ab Klassenstufe 5
  • Einbeziehung außerschulischer Lernorte
  • Schulsozialarbeit durch ausgebildete Fachkräfte
  • Umfangreiches Programm zur Berufsorientierung/ Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern/ Praktika
  • Verkehrserziehung in ausgewählten Projekten
  • Schule ohne Gewalt, PIT (=Prävention im Team)/ Kooperationspartner Polizei
  • Suchtprävention
  • Förderkonzept
  • Förderung der Legastheniker
  • Hausaufgabenhilfe
  • Bielefelder Modell (Trainingsraum)
  • Lions-Quest
  • Sportwettkämpfe
  • Ausbildungsschule und Praktikantenbetreuung
  • in Vorbereitung: Konfliktlotsen
  • Schulfilmevent, Lernort Kino
  • „Eltern auf Probe“
  • Austausch mit Bain de Bretagne/ Frankreich
  • Klassenlehrerstunde
  • Känguruwettbewerb

Orientierungsstufe

Für alle für die Regionalschule angemeldeten Schüler setzt sich die Zeit gemeinsamen Lernens über die ersten vier Grundschuljahre auch in den Klassen 5 und 6 fort. Insofern ist der Kontakt zwischen den abgebenden Grundschulen und der Regionalschule zu intensivieren. Die bisherige Regionalkonferenz ist hierfür die Basis.

Der Unterricht wird im Klassenverband erteilt. Bei der Zusammensetzung der Klassen spielen neben den Wünschen der Schüler auch Leistungsgedanken eine Rolle. Lernschwache und lernstarke Schüler werden gleichmäßig auf die Klassen verteilt; hierbei werden die Schulübergangsempfehlungen berücksichtigt.

Die Klassenstärke soll möglichst klein gehalten werden, die Mädchen-/Jungenverteilung soll ausgeglichen sein.
In der Orientierungsstufe wird in den Klassen eine möglichst geringe Zahl verschiedener Lehrer eingesetzt. So wird es eher möglich, schnell auf Fehlentwicklungen im Lern- und Sozialverhalten zu reagieren.
Das Leitungsteam einer Klasse besteht aus Klassenlehrer und Stellvertreter, die jeweils aus Haupt – und Realschule stammen.

Besondere organisatorische Maßnahmen sollen von der Anlage des Stundenplanes her, zum Beispiel durch eine zeitweilige Doppelbesetzung oder Parallelsteckung, den Unterrichtserfolg optimieren. Das Lions Quest Programm und das Methodentraining gehören zum Unterrichtsangebot in der Orientierungsstufe. Eine Klassenlehrerstunde zur Bearbeitung aktueller pädagogischer Fragen ist einzuplanen.

In allen Fächern ist eine Methodenvielfalt geboten, die die Schüler schließlich auch zu eigenständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten führt. Fächerübergreifender Unterricht ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich. Auch handlungs- und projektorientierter Unterricht soll Lernmotivation und Lernerfolg erhöhen.

Transparenz in den Bewertungskriterien, Dokumentation der persönlichen Entwicklung der Schüler, Erarbeitung von Lernplänen und Gespräche mit Schülern und Eltern sollen schon in der Orientierungsstufe die Basis für eine erfolgreiche Kooperation von Elternhaus und Schule darstellen. In dieser Hinsicht sind konkrete Maßnahmen durch Klassen- und Schulkonferenz zu beschließen.

Differenzierungsmodell ab Klassenstufe 7

Nach der Orientierungsstufe werden die Schüler den Leistungsebenen Hauptschule oder Realschule zugeordnet. Diese Zuordnung in Form abschlussbezogener Klassen hat ihre Grundlage in der langjährigen Beobachtung der Kinder, wie sie sich in der Empfehlung der Grundschule, den Noten und Lernplänen sowie den Erkenntnissen zum Arbeits- und Sozialverhalten in der Orientierungsstufe niedergeschlagen hat.

Basis für den bildungsgangbezogenen Unterricht im  Hauptschul- und im Realschulzweig sind die Lehrpläne und die Bildungsstandards. Bei von der Klassenkonferenz festgestellten Stärken oder Schwächen in einzelnen Fächern ist ein Wechsel in ein anderes Anspruchsniveau möglich. Die entsprechenden Zensuren werden dann im Zeugnis auf der Grundlage der Umrechnungstabelle ausgewiesen. Auch ein genereller Wechsel des Schulzweiges ist auf Beschluss der Klassenkonferenz möglich ( Prinzip der Durchlässigkeit ).
Für Schüler mit Lernschwächen sollte an die Stelle des Wiederholens besser eine Flex-Maßnahme nach Klasse 7 treten. In einer Flex-Klasse werden die Schuljahre 8 und 9 auf drei Jahre gestreckt. Der Lernstoff von zwei Jahren wird in drei Jahren vermittelt.
Besondere Organisationsformen, die sich aus den unterschiedlichen Schülerpersönlichkeiten ergeben, sollen eingerichtet werden; hierzu zählt eine unterschiedliche Dauer der Klassenleitung im Haupt- und Realschulzweig.

Berufsvorbereitung

In beiden Bildungsgängen spielt an der Regionalschule die Berufsorientierung eine wesentliche Rolle.

Während der gesamten Schulzeit wird das Ziel verfolgt, die Schüler auf eine Ausbildung vorzubereiten und ihnen Informationen zur Berufswahl mitzugeben. Durch enge Zusammenarbeit der Schule mit den örtlichen Betrieben, der Handwerkskammer und der Berufsschule sowie dem Arbeitsamt werden die zukünftigen Auszubildenden umfassend informiert, welche Anforderungen an sie gestellt werden. Mit regelmäßigen Praktika können die Schüler darüber hinaus im Berufsalltag erste Eindrücke und Erfahrungen sammeln.

Berufsvorbereitung in den einzelnen Klassenstufen:

Jahrgang Realschulebene Hauptschulebene
5.
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
6.
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
7.
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
  • Infobesuche vom Berufsberater
  • Betriebserkundungen
  • Dreitägiges Minipraktikum gegen Ende des Schuljahres
8.
  • Freiwillige Teilnahme am „Sozialen Tag“ und „Girls’ Day“
  • Berufswahlpass als Unterrichtsprinzip
  • Infobesuch vom Berufsberater
  • Berufsberatung durch den Berufsberater in seiner Sprechstunde
  • Besuch des BIZ
  • „Nordjob“; Vorbereitung im Unterricht durch Teilnehmer und Besuch der Messe
  • Besuch der Messe „Berufe zum Anfassen“

—————————————————

  • Berufscasting
  • Gewerkewoche: Erprobung von verschiedenen Berufsfeldern in einer Woche vor Ort oder in Preetz
  • Betriebserkundungen
  • Betriebspraktikum vor den Osterferien
    - Dauer: 2 Wochen
    - Betreuung: Klassenlehrer
    - Fachanbindung: Wipo/Deutsch
    - Ergebnissicherung: Praktikumsmappe
9.

  • Berufswahlunterricht als Einführung in das Berufsleben: 1 Wstd., Stärken- Schwächen- Analyse, Umgang mit Infomedien zur Berufswahl, Stellensuche und Bewerbungen per Internet

  • Anfertigung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen, auch fächerübergreifend angelegt mit Deutsch
  • Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Raiffeisenbank Lütjenburg
  • Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur (Vorstellungsbesuch, individuelle Berufsberatung, BIZ – Besuch)
  • Zweiwöchiges Praktikum im Februar (Vorbereitung, Betreuung, Nachbereitung im Fach WIPO, Anfertigung einer Praktikumsmappe)
  • Weitere Kurzpraktika im Rahmen eines Wahlpflichtkurses „Berufsorientierung“ für 9. und 10. Klassen
  • Betriebserkundungen im Rahmen der Begegnung mit der heimischen Wirtschaft
  • Messebesuche (nordjobmesse); Zusammenarbeit mit der IHK Kiel

Gelegentliche Angebote:

  • Themenabende im Zusammenhang mit der Berufsfindung für Schüler und Eltern
  • Podiumsdiskussionen, schülerorganisiert, zu Problemen und Möglichkeiten der Berufsausbildung ( etwa zu schulischen Alternativen nach der Regionalschule, Schwerpunktfragen der Berufsausbildung in verschiedenen Sparten, z. B. Berufs-ausbildung bei der Bundeswehr
  • Berufswahlpass als Unterrichtsprinzip
  • Infobesuch vom Berufsberater
  • Berufsberatung durch den Berufsberater in seiner Sprechstunde
  • Besuch des BIZ
  • „Nordjob“; Vorbereitung im Unterricht durch Teilnehmer und Besuch der Messe
  • Besuch der Messe „Berufe zum Anfassen“
  • Infobesuche in Berufsfachschulen
  • Infobesuche in regionalen Betrieben
  • Betriebserkundungen
  • Betriebspraktikum nach den Herbstferien, Dauer: 2 Wochen, Betreuung durch Klassenlehrer, Fachanbindung: Wipo/Deutsch, Ergebnissicherung: Praktikumsmappe, Ausstellung in der Agora
10.
  • Berufswahlunterricht als Einführung in das Berufsleben (2 Wstd.)
  • Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur (Vorstellungsbesuch, individuelle Berufsberatung, BIZ – Besuch  (vorrangig in R 9 )
  • Weitere Kurzpraktika im Rahmen eines Wahlpflichtkurses „Berufsorientierung“ für 9. und 10. Klassen
  • Messebesuche (nordjobmesse); Zusammenarbeit mit der IHK Kiel

Lions Quest

Das Programm „Erwachsen werden“, kurz „Lions Quest“ genannt, wird an der Regionalschule angeboten.

Lions- Quest ist der Name für eine 1984 vertraglich vereinbarte Kooperation zwischen  Lions Clubs International und Quest International, einer amerikanischen gemeinnützigen Stiftung. Das „Unternehmen“ Lions Quest beruht auf einer klaren Arbeitsteilung: Quest International ist für die  pädagogische Seite verantwortlich, während Lions Clubs International sich um Verbreitung und Finanzierung kümmert.

Die wichtigsten Ziele des Programms sind die Förderung und Entwicklung der sozialen und kommunikativen Kompetenz junger Menschen. Es will sie in ihrer Fähigkeit fördern, eigene Entscheidungen verantwortlich zu treffen und umzusetzen, Konflikt- und  Risikosituationen in  ihrem Alltag zu begegnen, für Probleme positive Lösungen zu finden und so ihr Leben verantwortlich in die Hand zu nehmen.

Insbesondere will es Jugendlichen helfen,
indem es

•    ihnen Übungsfelder zur Entwicklung und Förderung eines konstruktiven, positiven Sozialverhaltens bietet.
•    ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstwertgefühl durch Bewusstmachung und Anerkennung ihrer persönlichen Qualitäten zu stärken sucht.
•    den bewussten und angemessenen Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen fördert.
•    die Einbindung in eine Gruppe Gleichaltriger und die Fähigkeit zur Solidarität auch mit Andersdenkenden und Menschen fremder Kulturen fördert und die Beziehungen untereinander stärkt.
•    die Kritikfähigkeit sich selbst und der Gruppe gegenüber fördert, um negativem Gruppendruck leichter widerstehen zu können.
•    eine förderliche Bindung an die eigene Familie und / oder andere erwachsene Bezugspersonen  unterstützt.
•    über die Gefahren von Sucht und Suchtmitteln informiert und die Persönlichkeit der Jugendlichen so stärkt, dass sie den Versuchungen leichter widerstehen können.
•    ihnen hilft eigene Werte, Normen und Ziele zu finden und sich mit vorgesetzten Normen kritisch auseinanderzusetzen.

Trainingsraumprogramm – Eigenverantwortliches Denken und Handeln nach dem Bielefelder Modell

Schüler sowie Lehrer haben ein Recht auf ungestörten Unterricht. Leider geht viel Zeit für die gemeinsame Arbeit verloren, weil Lehrer sich mit teils erheblichen Störungen durch individuelles Fehlverhalten befassen müssen. Diese Zeit fehlt aber für die unterrichtliche Arbeit mit den lernwilligen und interessierten Schülern.

Hier soll die Arbeit nach dem „Bielefelder Modell“ Abhilfe schaffen; die entsprechenden Ziele sind:

-    Verbesserung von Arbeitshaltung und Disziplin
-    Steigerung des Leistungsniveaus
-    besseres individuelles Eingehen auf lernbereite Schüler
-    respektvoller Umgang miteinander
Um diese Ziele zu erreichen, werden im Trainingsraum Gespräche zur Analyse der jeweiligen Konfliktsituation geführt; weiterhin soll ein Selbstbeobachtungsbogen die Schüler für ihr Verhalten im Konfliktfall sensibilisieren und schließlich sollen in einem so genannten Rückkehrplan alternative Verhaltensweisen für die Zukunft aufbereitet werden.

Die Konfliktbewältigung bleibt zunächst in der Hand der Schule, wird aber bei andauerndem Fehlverhalten auch mit Hilfe der Schulsozialarbeit und des Elternhauses weiter bearbeitet.

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit versteht sich als ein professionelles, sozialpädagogisches Angebot, das durch verbindlich vereinbarte gleichberechtigte Kooperation von Jugendhilfe und Schule dauerhaft verankert ist.

Durch ihre ganzheitliche Sichtweise von Schülern, die systemische Herangehensweise an Problemlagen und den Grundsatz der Freiwilligkeit bringt Schulsozialarbeit eine andere pädagogische Qualität in die Schule.

Die Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/ oder sozialen Problemen zu fördern.

Die zentralen Arbeitsfelder der Schulsozialarbeit sind:

•    Einzelfallhilfe
•    Klassenprojekte
•    Schülertreff
•    Familienberatung
•    Gemeinwesenarbeit
•    Jugendberufshilfe

Die Schulsozialarbeit soll das Recht junger Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung verwirklichen helfen.

Träger der Schulsozialarbeit ist das
SOS Kinderdorf Schleswig-Holstein,
Sitz Lütjenburg.

Angebote der Offenen Ganztagsschule

Mit Beginn der Regionalschule 2010 bieten wir auch eine umfassende Nachmittagsbetreuung im Rahmen unseres Modells der Offenen Ganztagsschule an. Das reichhaltige Kursangebot spiegelt die gemeinsamen Möglichkeiten der Regionalschule und des Gymnasiums im Schulzentrum sowie die gute Zusammenarbeit mit Verbänden und Vereinen wider. Soweit von der Sache her (und damit vom entsprechenden Anspruchsniveau) nicht ausgeschlossen, sind alle Kurse für alle Schüler des Schulzentrums  – also für Regionalschüler und Gymnasiasten – offen. Über das Ganztagsschulmodell leisten wir  auch einen Beitrag zur sozialen Integration unserer Schüler.

Der späte Vormittag bzw. der Nachmittag sind mit ihren Angeboten wie folgt strukturiert:

a)    Angebot zum Mittagessen in der neuen Mensa (Informationen zu den Kosten werden aktuell bekannt gegeben)

b)    Umfangreiches Angebot für Hausaufgabenbetreuung und Hausaufgabenhilfe (bisher werden hier Lehrer und Schüler eingeplant. Es können sich hierfür auch gerne gegen (geringe) Bezahlung Eltern melden).

c)    Für den Nachmittag sollen die unterschiedlichsten sportlichen, musischen, künstlerischen oder sozialen Kursangebote gemacht werden, die in ihrer Vielfalt hier nicht aufgelistet werden können. Die Schüler wählen sich verpflichtend für ein Jahr freiwillig in sie interessierende Kurse ein. Eine geringfügige Jahresgebühr gibt ihnen das Recht, nicht nur einen Kurs zu buchen, sondern  auch mehrere Kurse zu wählen. Auch für das Kursangebot sind Elternaktivitäten erwünscht.

Evaluation der Bildungs- und Erziehungsarbeit

Da die Regionalschule sich im Aufbau befindet, wird das Konzept regelmäßig evaluiert werden. Die Regionalschulkonferenz wird die Reflexion der Erfahrungen des laufenden Schuljahres und die Weiterentwicklung des Konzeptes zum Inhalt haben.

Überlegungen zur Personalentwicklung

In der Orientierungsstufe wird eine Durchmischung des Kollegiums mit Hauptschul- und Realschullehrkräften vorgenommen. Die Lehrkräfte werden ab Klassenstufe 7 (Sekundarstufe 1) vorrangig nach Lehrbefähigung und Laufbahn auf den unterschiedlichen Leistungsebenen der Regionalschule eingesetzt.
Die Lehrkräfte werden im Team handeln und ein-ander in fachlicher und pädagogischer Arbeit beraten.
Die zugeteilten Sonderschullehrkräfte (Integrationsarbeit) werden kollegial in die tägliche Erziehungs- und Unterrichtsarbeit eingebunden.
Das Kollegium wird an regelmäßigen Schulentwicklungstagen mit relevanten Inhalten im Umfang des vom Ministerium vorgegebenen Zeitrahmens fortgebildet.
Die Teilnahme an Fortbildungen im fachlichen und pädagogischen Bereich wird angeregt und gefördert.
Die Regionalschule wird auch zukünftig engagierte Ausbildungsschule sein.
Der Fortbestand der Schulsozialarbeit muss gewährleistet sein.

Räumliche Ausstattung der Schule

Vor dem Hintergrund der neuen Bildungsherausforderungen erwarten wir vom Schulträger, dass er uns weiterhin bei der Erneuerung und Erweiterung zeitnah unterstützt.

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