Archiv für das Tag 'Berufsvorbereitung'

5. Bauabschnitt: Sand auffüllen

admin 3. September 2010

dscn8812 dscn8816Das Klettergerüst steht fest auf seinen Fundamenten. Um es für die Schüler freizugeben ist es notwendig, das mühevoll ausgeschachtete Erdloch wieder mit Sand aufzufüllen. Ein riesiger Sandberg wurde von einem LKW auf den Schulhof geschüttet und wartet nun darauf, mit drei Schubkarren und diversen Schaufeln und Harken, unter das Klettergerüst zu kommen.

dscf0830 dscf0852Zum Abschluss können endlich die Kletterelemente montiert werden. Die Reg 5 ist unser “Versuchskaninchen” und testet das Klettergerüst auf Herz und Nieren.

dscf0875Damit ist das Projekt “Klettergerüst” der Flexklasse beendet.

Dauer ca. 2-3 Wochen im Sommer 2010.

Vielen Dank an alle beteiligten Klassen und an Herrn Lerche, der dieses Projekt initiiert hat.


Alle Bilder:

4. Bauabschnitt: Fundamente schütten

Flex 8. Juli 2010

dscn7602 dscn761939 Sack Beton, Kellen, Eimer, Holzbalken und Kalksandsteine wurden besorgt. Das komplette Klettergerüst schwebte, von einer Menge Schülern getragen auf die Stein-Balken-Konstruktion und war so genau 30 cm über den Fundamentlöchern positioniert.

dscn7648 dscn7655 dscn7653Nach dem Ausrichten des Gerüstes verarbeiteten die Schüler den Fertigbeton zu 9 wunderschönen Fundamenten. Natürlich mussten die Fundamentschütter sich in einem der Fundamente per Handabdruck verewigen.

3. Bauabschnitt: Vereinigung der Elemente

Flex 6. Juli 2010

dscn7569 dscn7580Heute wurden die einzelnen Elemente des Klettergerüstes miteinander verbunden. Leider waren die Akkuschrauber mit dieser Arbeit überfordert. Ein laaaaanges Kabel musste verlegt werden, und eine Bohrmaschine erledigte die Verschraubungen.

dscn7588 dscn7597Wie ein Wunder passte alles zusammen. Nach der Ausrichtung markierten wir die Stellen für die Fundamente. Mit 20 Schülern an 8 Ecken wurde das komplette Gerüst verrückt und die “buddelei” ging wieder los.

dscn75918 Löcher 40 cm Durchmesser und 70 cm Tief. Wie viel Beton brauchen wir morgen ????

Beton hat eine Dichte von ca. 2,4 t pro m³.

2. Bauabschnitt: Montage à la Ikea

Flex 5. Juli 2010

dscn7552 dscn7550Die acht Einzelelemente des Klettergerüstes werden montiert. OHNE Anleitung – wir sind hier ja nicht bei IKEA – Wir bauen noch und wohnen zu Hause!

dscn7562 dscn7563Tatsächlich ist es kein Problem. Alle Schraubenschachteln sind gut beschriftet. Die Skizzen aus dem Katalog reichen aus, um die Elemente zusammen zubauen.

1. Bauabschnitt: Das Loch auf dem Südhof

Flex 2. Juli 2010

bild_002 bild_006Die Schüler der Hauptschule graben ein Loch auf dem Südhof. Was soll das?

Es wird heiß spekuliert – ein Swimmingpool? (Einige Schüler kann man beobachten, wie sie in dem Erdloch schon ein paar Proberunden “schwimmen”) – ein U-Bahnschacht? (wird Lütjenburg an das Hamburger U-Bahnnetz angeschlossen?) – ein Bunker?

bild_018bild_021Nein – an dieser Stelle entsteht ein Klettergerüst mit Kletterwand. Die Schülervertretung hat beschlossen, die Erlöse der Weihnachtsbasare und der Lauftage  dafür auszugeben. – Gute Idee !

Als erster Schritt wird eine Menge Erde bewegt.

Eine Kreisfläche von 8 m Durchmesser wird 30 cm tief ausgehoben. Sandboden hat etwa eine Dichte von 1700 kg / m³. Wie viel Boden haben die Schüler bewegt (Volumen und Masse)?

Rückblick Gewerkewoche

Herr Schroeder 21. März 2010

Die Gewerkewoche fand eine durchweg positive Resonanz von Schülern, Schülerinnen, Lehrern, Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleitern.

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen konnten jeweils in einer Märzwoche praktische Erfahrungen in den Gewerken Malerei, Küche sowie Lager, Handel und Verkauf und in der Holzwerkstatt sammeln.

Die feste Institutionalisierung im Rahmen der Berufsvorbereitung ist wünschenswert.

Reinschnuppern in den Berufsalltag (KN, 16.03.2010)

admin 16. März 2010

Aus den Kieler Nachrichten vom 16.03.2010:

“Lütjenburg – Dass Schüler weiterführender Schulen kurz vor dem Abschluss Praktika absolvieren und in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern, ist längst gängige Praxis. An der Hauptschule des Lütjenburger Schulzentrums wurde jetzt zusätzlich erfolgreich ein von Miriam Reimers organisiertes Kooperationsmodell mit der Kreishandwerkerschaft Ostholstein getestet.

Das Besondere an dieser Zusammenarbeit: Schulleiter Ulrich Lerche hatte drei erfahrene Praktiker dafür gewinnen können, in die Hauptschule zu kommen und mit den Mädchen und Jungen der achten Klassen jeweils eine Woche lang praktische Ausbildung unter nahezu realistischen Bedingungen zu übernehmen.

Malermeister Peter Rumohr aus Laboe, der 17 Jahre lang Obermeister der Innung gewesen war und jetzt bereits seit sechs Jahren den Ruhestand genießt, war begeistert vom Engagement der Jugendlichen. „Sie sind sehr kreativ und haben die Wandbemalung mit Schmetterlingen, Fischen und Blumen nahezu vollständig selbst gestaltet“, freute er sich. Er selbst hatte nur für die richtige Grundierung der Säulen in den Klassenräumen gesorgt und für das theoretische Grundwissen gesorgt. Danach ließ er die Praktikanten einen Tag lang zeichnen, danach Schablonen der Motive fertigen und diese dann mit feinem Pinselstrich übertragen. Ein wenig Hilfestellung hatte er noch beim Aufzeichnen einer großen Kompassrose im Flur geleistet.

Zusätzlich hatte Schulleiter Lerche noch einen Tag lang den Lütjenburger Malermeister André Tietze eingeladen. Er verriet den Schülern ganz offen, welche Anforderungen er an künftige Auszubildende stellt: Pünktlichkeit, Ordnung, Höflichkeit und Sauberkeit. „Den Jugendlichen war danach klar, dass sie bei der Vorstellung meist nur eine Chance haben. Und die dürfen sie nicht leichtfertig verspielen“, betonte Ulrich Lerche.

Ähnliche Erfahrungen von einem künftigen Berufsalltag bekamen auch die Schüler zweier anderer Gruppen vermittelt. Wiebke Bähr führte in der Schulküche Regie und animierte ihre Praktikantinnen und Praktikanten dazu, täglich für alle ein Drei-Gänge-Menü zu kochen. Das lukullische Angebot reichte von Pizza und Auflauf bis zu Spaghetti, von verschiedenen Suppen bis zu Salat und Milchreis. „Wir haben versucht, dabei alle Grundzubereitungsformen wie Kochen, Backen, Braten oder Dünsten anzuwenden“, erzählte sie. Natürlich musste die Kochgruppe vorher gemeinsam die Zutaten einkaufen und auch den Speiseplan erstellen, bis hin zum Frühstücksbuffet am Abschlusstag.

Elisabeth Paesler betreut normalerweise Kurse von Erwachsenen. Doch auch der Umgang mit den jungen Leuten brachte der Dozentin der Kreishandwerkerschaft sichtlich Spaß. Sie hatte die Aufgabe übernommen, den Themenbereich „Lager, Handel und Verkauf“ unter Praxisbedingungen zu erarbeiten. Konkret ging es für die Gruppe darum, einen Kiosk zu betreiben. „Trainiert wurden Einkauf und Verkaufsgespräche ebenso wie das Kassieren und das Eingeben von Preisen. Es gehörten auch das Ausfüllen von Lieferscheinen und Bestelllisten, Pakete packen und Warenannahme dazu“, berichtete sie.

Die Bilanz der Schüler nach dieser anstrengenden Woche sei sehr unterschiedlich ausgefallen. „Für einige stand schnell fest: Das ist nichts für mich. Andere waren froh über die vielfältigen Erkenntnisse. Und es gab auch Schüler, die ganz offen feststellten: Die Schule lohnt sich.“ Peb”

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes